Die Sonderausstellung im Österreichischen Jüdischen Museum in Eisenstadt zeigt die starken Verbindungen des Judentums bei der Gründung des Landesmuseums Burgenland vor 100 Jahren sowie in dessen Frühzeit.
Vier herausragende Persönlichkeiten mit jüdischen Wurzeln – Sándor Wolf, Karl Haulaunbrenner, Alphons Barb und Michael Ferdinand Bothar – standen am Beginn der Geschichte des Landesmuseums und der landeskundlichen Forschung im Burgenland. Ihre Lebens- und Leidenswege in der NS-Zeit und ihr religiöses Selbstverständnis könnten unterschiedlicher nicht sein. Thematisiert werden auch die Sammlungstätigkeit Sandor Wolfs, die Ursprünge des Jüdischen Zentralarchives und der Umgang mit den jüdischen Sammlungsgegenständen in der NS- und der Nachkriegszeit.