Aktuelle Pressemitteilungen der Region Neusiedler See


Allgemeine Pressetexte über die Region Neusiedler See

Der Früheste Frühling Österreichs - Wo die Natur erwacht (2018)

Der frühe Sommer fängt den Sonnengast (2018)

Raderlebnis Neusiedler See (2018)

Kulturhighlights am See (2018)

Pannonischer Herbst (2018)

Martiniloben am Neusiedler See (2018)

Pannonischer Winter (2018)

 

Presseaussendungen zu aktuellen Themen

Für Presseanfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Mag. (FH) Rudolf Munzenrieder, M.A.
Leitung Marketing & PR
Tel.: +43 (0) 2167 8600-13
munzenrieder@neusiedlersee.com


Seele baumeln in der herbstlichen Therme

Der Herbst ist da. Und mit ihm die Sehnsucht nach Wärme, Sonne und warmem Wasser. Kein Problem am Neusiedler See. Wenn nämlich die Natur den See abkühlt, wird die nahe gelegene St. Martins Therme erst so richtig spannend. Viele hunderte Quadratmeter Wasser-, Saun- und exklusive Liegefläche locken dann nach Frauenkirchen ins Nordburgenland. Dazu ein fantastischer Blick direkt hinein in den Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel. Und was das Beste ist: Mit der neuen Neusiedler See Card, die jetzt an 365 Tagen im Jahr erhältlich ist, sind drei Stunden Thermenaufenthalt gar gratis! Wenn man zumindest eine Nacht in einem von fast 800 Mitgliedsbetrieben nächtigt. Ein genialer Vorteil für die Genussspechte unter den Gästen am Neusiedler See.

Abenteuer und Rückzug sind die wahren Werte in der St. Martins Therme. Draußen die Natur erforsche, drinnen Energie tanken und etwa in einer der neuen Muscheln relaxen. Oder vielleicht sogar in einem der Exklusivbereiche einen ganzen Tag „Kurzurlaub mit Langzeitwirkung“ buchen? Alles ist möglich. Und seit kurzem gibt es auch die Familieninseln wo Familien mit Kindern so richtig privat und ganz für sich entspannen können. Herzstück sind sechs ultrabequeme und großzügige Familieninseln. Und bei entsprechendem Herbstwetter wird auch die Summer Island mit dem hauseigenen See wieder spannend. Ein Tag reicht da halt oft nicht aus…


Wenn am Neusiedler See der "Staubige" zum Heurigen wird

Traditionen haben am Neusiedler See hohe Werte. Früher gingen die Weinbauern genau am 11. November – es ist der Tag des Heiligen Martin, dem Schutzpatron des Burgenlandes – zum ersten Mal in ihre Keller und auch in die Keller der Nachbarn. Es ging um den jungen Wein und der wurde gegenseitig verkostet. Da wurden nicht nur kritisch die ersten „Tröpferl“ probiert, sondern es galt auch entsprechend gemeinsam zu reden, zu philosophieren, Erfahrungen auszutauschen. Diesem alten Winzerbrauch haben wir es zu verdanken, dass nicht nur zu „Martini“, sondern bis in den Dezember hinein von Keller zu Keller gewandert werden darf. Wenn zu dieser Zeit bis zu 400 Winzer in rund 20 Veranstaltungsorten ihre Kellertüren öffnen, ist man auch schon mitten drin im historischen Martiniloben der Region Neusiedler See.

Heutzutage sind die Gäste bei dieser Tradition herzlich willkommen. An den Tagen des Martinilobens können sich die Bacchusjünger in den einzelnen Orten für einen geringen Obolus durch die frischen, aber auch die reifen Weine kosten. Das vielfältige Rahmenprogramm bietet zusätzlich ein herrliches Urlaubsvergnügen. Neben Weintaufen, Weinwanderungen, Ausstellungen, Konzerten und Vorträgen in den Kellern und Orten zählen sicher die Nationalparkführungen, Kutschenfahrten und der „Hirtaeinzug“ zu den großen Highlights während des Martinilobens. Übrigens: Erst nach der Weintaufe am 11. November wird der „Staubige“ zum Heurigen! Und: Erst ab diesem Zeitpunkt gibt es ein offizielles Prost mit den frischen Weinen.

Und: Zu dieser Zeit dürfen natürlich am Neusiedler See die dazu passenden regionalen und saisonalen Gaumenfreuden nicht fehlen. Denn wo guter Wein gedeiht, lässt es sich bekanntlich auch gut speisen! Die nordburgenländischen Gastronomen erwarten ihre Gäste mit regionalen Köstlichkeiten und natürlich einem knusprig gebratenem Martinigansl mit Rotkraut, Knödel und Maroni. Das „Martiniloben“ hat sich so zu einem kulinarischen Fest der Sinne entwickelt, das sowohl Einheimische als auch Gäste begeistert zelebrieren. Ein wichtiger Tipp für Weinfreunde: Mit der Neusieder See Card, die man in den Partnerbetrieben ab einer Nächtigung bekommt, ist auch der öffentliche Verkehr und der Martinibus gratis! Damit man immer mit gutem Gewissen den besten Tröpferl die Ehr erweisen kann…


Der Neusiedler See feiert und die Genießer haben Hochsaison

Wenn die milden Sonnenstrahlen des Altweibersommers den Neusiedler See noch einmal erwärmen und die Landschaft in herbstliche Farben getaucht wird, dann ist es soweit: „Wein im pannonischen Herbst“ beginnt und lockt Genussmenschen aus Nah und Fern in die Region Neusiedler See. Um gemeinsam Wein & Kulinarik zu einer der schönsten Jahreszeiten zu genießen. Jetzt nämlich, ist die beste Zeit um von der eingefahrenen Ernte zu gustieren. Und es ist bei weitem nicht nur der bekannt exzellente frische Rebensaft, der begeistert. Es ist die gesamte „Kulinarikkette“, die absolut zu überzeugen weiß – vom frischen Gemüse über das knusprige Gansl bis hin zu den herzlichen Gastgebern und – natürlich - zu den vielen genussvollen Festen!

Und feiern können die Nordburgenländer mit ihren Gästen wahrlich. Beispiele gefällig: Das „Pan O Gusto“ in Eisenstadt etwa gleich Anfang September, das Mörbischer Weinlesefest Ende September, der Purbacher Kellergassenheurige und das Blunzenfest oder auch Gols.Ist.Gold Anfang Oktober. Nahtloser Übergang dann in das Gans.Burgenland.Genussfestival in Rust, Gans. Oggau und Podersdorfer Gänsemarsch Mitte Oktober, Trausdorfer Weinleseparty am Weingut Esterházy und die Wein- & Kulturtage in Mönchhof am Ende des Monats. Aber wie gesagt: Das sind nur einige Beispiele für die zahlreichen Wein- und Genussfeste rund um den Neusiedler See.

Mit den Tagen des Martinilobens strebt der pannonische Herbst dann seinem Höhepunkt entgegen. Das „Martiniloben“ stellt eine über lange Zeit überlieferte Tradition in der Region Neusiedler See dar. Früher gingen die Weinbauern am 11. November von Keller zu Keller, um die jungen Weine der eingebrachten Ernte zu verkosten, sie zu beurteilen und zu benennen. War der junge Wein reif, wurde er getauft und offiziell zum Wein erklärt. Das „Martiniloben“ hat sich so am Neusiedler See zu einem kulinarischen Fest der Sinne entwickelt, das sowohl Einheimische als auch Gäste begeistert zelebrieren. Weitblick gestattet die Landschaft rund um den Neusiedler See, Einblick gewähren die Winzer in ihre Keller und herrliche Ausblicke auf knusprige Gänse in allen erdenklichen Variationen bieten die Speisekarten der Gastronomen. 

Und das Beste für alle Genießer: Mit der neuen Neusiedler See Card, die jetzt an 365 Tagen im Jahr gültig ist, können Gäste, die in einem Partnerbetrieb nächtigen, kostenlos mit dem öffentlichen Verkehr rund um den See fahren. Immer mit gutem Gewissen – auch für Weinfreunde…!


Green & Silent

Neues Festivalformat am Neusiedler See schont die Ressourcen

Die Festival-Landkarte am Neusiedler See ist 2018 um ein außergewöhnliches Musikevent reicher: „Lake of Love“, heißt das neue Format und findet am 25. und 26. August erstmals rund um und auf dem Neusiedler See statt. Das ist wohl eine Einzigartigkeit für sich und ein Erlebnis der ganz besonderen Art. „Lake of Love“ strebt den Einklang mit der wunderschönen Natur in der pannonischen Tiefebene an. Daher werden alle Acts über entsprechende Kopfhörer übertragen - voll im Geschehen - mitten in der Natur - völlige Ruhe.

Jedes Seeufer steht im Zeichen eines bestimmten Musikgenres: In Illmitz etwa erklingen aus den erwähnten Kopfhörern auf zwei Kanälen Schlager, Volksmusik und Evergreens. In Jois befindet sich die Cillout-Area; in Neusiedl am See werden die Besucher mit elektronischen Klängen „bespielt“; in Rust und Mörbisch wird das Publikum in die Welt des Rock und Pop entführt. Die Besucher haben die Möglichkeit, sich frei zwischen den unterschiedlichen Hot Spots per Fährboot, Shuttle Bus oder ganz sportlich mit dem Fahrrad zu bewegen. Vor Sonnenuntergang werden unterschiedliche landestypische Live Acts unangekündigt am Ufer des Neusiedler Sees aufspielen.

„Lake of Love“ will einen grünen Fußabdruck hinterlassen. Dabei nicht nur die verwendeten Ressourcen schonen, sondern auch die Lärmbelästigung für Mensch, Tier und Natur so gering wie möglich halten. Größten Wert legen die Veranstalter übrigens auf regionale Produkte. Die Partnerbetriebe werden den Gästen auch kulinarisch präsentieren, was das Burgenland und im speziellen die Region Neusiedler See an Köstlichkeiten aus der Natur zu bieten haben… Die Besucher sollen übrigens zwar die Musik und das Festival in vollen Zügen genießen können. Aber vor der Abreise sollte jeder Gast noch Muße und Zeit für die Schönheit der Region rund um den Neusiedler See haben.


Beste Natur-Betreuung im Seewinkel z.b. auch für Radfahrer

Das ist neu und auch für „Durchreisende“ von hohem Wert: Der Nationalpark Neusiedler SeeSeewinkel bietet seit kurzem auch sogenannte „mobile Info-Points“ für Gäste und Radfahrer an. Und diese gibt es gerade jetzt in großer Anzahl. Dabei sind an den am stärksten frequentierten Plätzen am Rande des Nationalparks erfahrene Ranger mit Ausrüstung positioniert. Sie beraten dort Interessierte, geben Informationen und lassen Besucher gerne einen Blick durchs Fernglas bzw. Spektiv werfen. Neben dem Naturvermittlungsaspekt dienen die mobilen Info-Points auch der Besucherlenkung. Das ist gerade an den Wochenenden eine ausgezeichnete Unterstützung für die Gebietsbetreuer und überhaupt für den Tourismus am Neusiedler See!

Und die Reaktionen der Gäste sind ausgesprochen positiv: Zwar bietet der Nationalpark natürlich ausgezeichnete Führungen im Gebiet an. Für diese sollte man sich aber jedenfalls ausreichend Zeit nehmen. Mit den mobilen Info-Points haben aber auch etwa Radfahrer einmal die Möglichkeit, während einer Pause Details zu Flora und Fauna im Schutzgebiet zu erfahren. Zukünftig sollen diese Info-Points und das dazu gehörende Equipment auch wind- und wetterfest gestaltet werden.


Am Neusiedler See wird die Sonnenwende zelebriert

Wie könnte es anders sein: In der sonnenreichste Ecke Österreichs, am Neusiedler See, wird die Sommersonnenwende von der Bevölkerung und für die Gäste ganz besonders zelebriert. In Purbach, an der Westseite des Sees und an den sanften Hängen des Leithagebirges gelegen, ist der Hausberg, der Rosenberg, Schauplatz dieser außergewöhnlichen Sommersonnenwende. Es ist jedenfalls mit prachtvoller und romantischer Stimmung zu rechnen. So auch dieses Jahr am 23. Juni. An diesem Samstag organisiert die Purbacher Volkstanzgruppe die Sonnwendfeier. Und das unter der erfahrenen Leitung von Bertl Puser wie immer ausgesprochen liebevoll. 

Der riesige Holzstoß wird lange vorher aufgebaut und wartet dann darauf, dass er pünktlich um 22 Uhr entzündet wird. Vorher allerdings starten die Protagonisten um 18 Uhr bereits mit Familienprogramm der Kindervolkstanzgruppe und deren traditionellen Darbietungen. Als Gäste haben sich sogar die Kindervolkstanzgruppen aus Klagenfurt, sowie Deutschkreutz angesagt. Danach geht es kulinarisch und musikalisch wie immer recht zünftig weiter. 

Dieses Jahr verzaubert die Gruppe "Bärenstark" mit ihrer Livemusik die großartige Atmosphäre mit Blick auf die Naturkulisse des UNESCO Welterbe Naturpark Neusiedler See-Leithagebirge und den Neusiedler See selbst. Und wie gesagt: Ab 22 Uhr fackelt dann das echte Sonnwendfeuer am Rosenberg im Leithagebirge lichterloh. Dass die ausgesprochen guten Purbacher Tröpferl aus den umliegenden Weingärten renommierter Winzer dabei nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst!

 


Festival in der Schwimmarena

Neusiedler See von 15. bis 17. Juni fest in Schwimmerhand

Die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft der UNESCO Welterbe- und Nationalparkregion Neusiedler See sowie die Schwimmarena in Mörbisch am See sind die Hauptdarsteller des 6. Schwimmfestivals mit Seedurchquerung vom 15. bis 17. Juni. Durch die Kanäle und Insellage, auch durch die eher windgeschützten Lage und konstante Wassertiefe ist die Festspielgemeinde idealer Ausgangspunkt dafür. Schwimm-Profis kommen am letzten Juni-Wochenende dabei genauso auf ihre Kosten, wie die Anfänger und Hobbysportler. Das Schwimmfestival wartet mit gleich zehn verschiedenen Distanzen von 20 bis 5000 Metern auf! 

Im Detail: Gestartet wird der Event schon am Freitagabend (18 Uhr) mit der Schwimm-Charity über 500 bzw. 1.500 Meter und unter dem Titel "tell me your time" - jeder kann gewinnen. Am Samstag lautet dann das Motto: „Der Klassiker ist zurück“. Denn die Seedurchquerung, mit 3,1 Kilometer nach Illmitz das Highlight des Festivals, wird ab 9.30 Uhr wieder durchgeführt. Nachmittags schließen sich dann Wettbewerbe in verschiedenen Distanzen aber „brust only“ für Jedermann an. Am Sonntag schließlich beendet das 5 km fast grenzenlose Langstreckenschwimmen rund um die Schilfinsel das bekannte Schwimmevent. Im Rahmenprogramm werden etwa Stand-Up-Paddeln, eine Sportmesse, ASVÖ-Bewegungsprogramm und eben auch ein Charity-Event geboten.


Sommer-Start am Neusiedler See mit Musik und Schwung

Gerade war noch der früheste Frühling am Neusiedler See angesagt; schon hat der Sommer in den vergangenen Tagen einen fulminanten Start hingelegt! Was sich in den letzten April-Tagen am und im größten Steppensee Mitteleuropas abgespielt hat, kann mit Fug und Recht Österreichs erstes Summer-Opening genannt werden: Viele tausend Menschen rekelten sich bei knapp 30 Grad im Schatten aber bei kühlendem Wind in den diversen See- und Strandbändern am und um den See. Radverleihe, Radfähren, Seebäder, Eissalons und alles was für den Sommerurlaub sonst noch notwendig ist, haben schon geöffnet! 

In Neusiedl am See etwa, wo derzeit der Surf-Worldcup über die Bühne geht, war das Sommer-Feeling ganz besonders ausgeprägt. Die gesamte Partiezone wurde von Jung und Alt regelrecht gestürmt. Gute Stimmung, perfekte Musik, fantastischer Sport und coole Drinks sorgten für echte Sunshine-Atmosphäre. Die Kite-Surfer, die den guten Wind ebenfalls ausnutzen wollten, sausten zu tausenden etwa in Podersdorf am See und am Westufer durch die Gischt. Und, kaum zu glauben: Viele der Neusiedler See-Fans wagten sich bei etwas unter 20 Grad Wassertemperatur auch schon ins kühle Nass! Die Saison – nicht nur in den Seebädern – ist also hiermit eröffnet! Und mit der Neusiedler See Card sogar 365 Tage im Jahr - pannonische Vielfalt inklusive!

 


Reiseblogger mit Neusiedler See Card beim Wein im Frühling

Kürzlich tauchten sechs der bekanntesten Reiseblogger und –bloggerinnen Österreichs sowie eine bayerische Kollegin auf Einladung der Neusiedler See Tourismus GmbH (NTG) tief in den Frühling am Neusiedler See ein. Und zwar ausschließlich mit der neuen Neusiedler See Card, die es ja seit März 2018 an 365 Tagen im Jahr gibt! Natürlich waren die Damen und Herren überrascht, was man schon im April, im frühesten Frühling in Österreich, so alles in der Region erleben kann. 

Natur-Führungen etwa im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel mit Alois Lang. Oder auch eine Kirschblütenwanderung im Welterbe Naturpark Neusiedler See-Leithagebirge. Dann Weinproben in diversen Vinotheken und Kellern während des Veranstaltungsreigens „Wein im Frühling“. Auch „Rent a Weinstock“ wurde in Purbach getestet. Ebenso der E-Bike-Verleih und auch das Dorfmuseum in Mönchhof sowie der vergünstigte Eintritt in die St. Martins Therme.

Es war für die Blogger schon faszinierend, dass während der dreitägigen Tour nicht einmal annähernd zehn Prozent der umfassenden Möglichkeiten aus den vielen Neusiedler See Card Leistungen genutzt werden konnten. Sozusagen als „Trost“ wurden sie von der NTG für weitere Recherchen – auch zu anderen Jahreszeiten – wieder eingeladen. 

Bloggerbeiträge u.a. unter: www.wiederunterwegs.com, www.reisebloggerin.atwww.creativelena.com, www.travelpins.at, www.wellspa-portal.dewww.reiseblitz.com

Infos zur Neusiedler See Card...


Am Neusiedler See haben schon die ersten Störche ihr Saison- Quartier bezogen

Es klappert, raschelt und rauscht seit einigen Tagen wieder gewaltig rund um die Dächer der kleinen historischen Stadt Rust am Neusiedler See: Die „Meister Adebar“ oder zumindest die ersten Vertreter seiner Spezies haben seit wenigen Tagen wieder ihr Sommerquartier auf den Schornsteinen hoch über der Weinstadt am Ufer des größten Steppensees Mitteleuropas bezogen. Und täglich werden es mehr. Seit Sonntag, den 11. März 2018 begrüßen die Ruster und deren Gäste praktisch täglich die gefiederten Neuankömmlinge. Ein sicheres Zeichen: der Frühling ist angekommen!

Störche gehören zum Neusiedler See und speziell zu Rust wie der gute Wein: So sicher die Qualität des Rebensaftes, so verlässlich sind auch die eleganten Schreitvögel. Im vergangenen Jahr 2017 waren etwa in Rust ca. 17 Paare ansässig und haben gleich 42 Jungstörche großgezogen. Offensichtlich bietet der Neusiedler See mit seinem außergewöhnlichen Klima beste Brutbedingungen und eine ideale Sommerheimat für diese edlen Vögel. Übrigens: Sobald das Nest mit der sogenannten Storchenkamera auch bezogen wurde, kann unter http://www.rust.at/storchenkamera/ den Störchen sogar von zu Hause aus bei Bau und Aufzucht zugesehen werden.

Andere Naturerlebnisse zum frühesten Frühling Österreichs im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel und im Welterbe Naturpark Neusiedler See-Leithagebirge gibt es ab sofort zu ausgewählten Terminen unter www.neusiedlersee.com/frühlingserwachen


Österreichs größte Natureisfläche für viele Sportler

Strahlend blauer Himmel und eine schier endlose Eisfläche. Die größte Eisspielfläche Mitteleuropas sozusagen, nämlich 320km². Knackige Minusgrade und nur bestens gelaunte Menschen. Keine Szene aus einem kitschigen Film. Vielmehr jetzt Wirklichkeit auf dem Neusiedler See. Die kalten Temperaturen der vergangenen Tage haben für ein Eisparadies gesorgt, das in Österreich tatsächlich einmalig ist. Es sind nicht nur die Kinder, die mit Ihren Kufen ihre Runden im sanften Licht ziehen.

An diesem Wochenende füllen alle Besucher in der einzigartigen pannonischen Winterlandschaft zu Fuß oder auf geschliffenen Kufen ihre Akkus auf, bauen den Trubel der hektischen Arbeitswoche ab und verinnerlichen den ruhigen Puls und Rhythmus der Eislandschaft auf und um den Neusiedler See und zwischen den gefrorenen Lacken der Region. Eine tiefenentspannende Alternative zum klassischen Schiurlaub in den Bergen, die es nur hier am Neusiedler See gibt. Die beste Medizin für gestresste Augen, Ohren und Seele! 

Und hinterher? Was wäre der Neusiedler See und seine Orte ohne seine kulinarische Seite und seine besten Tröpferl. Viele Weine sind noch ganz frisch, andere über den Winter schön reif geworden – alle samt warten nun darauf verkostet zu werden. Etwa in Österreichs größter Weinbau-Gemeinde, in Gols. Oder in Österreichs ältester Rotweingemeinde, in Oggau am Neusiedler See. Oder in Illmitz. Oder in Rust. Oder in Andau. Oder, oder, oder! Überall warten die besten Winzer auf die Wintergäste. Und die Gastronomen rund um den See sind ohnehin für ihre – auch Hauben gekrönte – Kochkunst bekannt. Wer es allerdings lieber wohlig und warm mag, gönnt sich eine besondere Auszeit in der St. Martins Therme und Lodge. Bei 34°C Wasser- und 28°C Lufttemperatur laden die heißen Quellen Pannoniens zum Erholen und Relaxen ein – wer möchte auch ganz exklusiv im Relax! Tagesurlaub am Upper Deck, den St. Martins Galerien oder den neuen Rückzugszonen für Familien, den Familieninseln. Auf jeden Fall gibt es Abenteuer und Rückzug für Groß und Klein.

Vieltausendfach bewährt und immer wieder ausgezeichnet, gilt die Neusiedler See Card bereits ab 1. März 2018 erstmals sogar für 365 Tage im Jahr. Und dabei bekommt jeder Nächtigungsgast „die Mutter aller österreichischen Gästekarten“ völlig gratis! Und mit über 50 Gratisleistungen und 42 Bonusleistung aus Sport, Freizeit, Kultur, Natur, Verkehr und Badespaß bepackt.

Hinweise:

  • Die genauen und aktuellen Infos über die Eissituation in den einzelnen
  • Orten finden sich auf www.neusiedlersee.com/eistelefon
  • Das Betreten einer allfälligen Eisfläche und das Eislaufen ist immer auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko. Vorsicht ist immer geboten!
  • Der Neusiedler See ist eine Natureisfläche und daher sind die nachstehenden Hinweise unbedingt zu beachten:
    • Es sollten vorwiegend die Eisfläche in Strandnähe oder in den Buchten genutzt werden
    • Stehenbleiben in Gruppen sollte vermieden werden
    • Dunklen und nicht befahrenen Stellen sowie Schilfnähe ausweichen

Package

Winterfrische für Genießer

2 Übernachtungen im DZ inkl. Frühstück, 1 Tageseintritt in die St. Martins Galerien, alle Leistungen der Neusiedler See Card während Ihres Aufenthaltes (ab 1.3.2018 gültig), ab € 98,- in einer Privatunterkunft, buchbar bis 31.3.2018


Am Neusiedler See werden vinophile Träum erfüllt

Wirklich Winzer sein, ohne eine Anbaufläche zu besitzen? Zu Hause dann Wein trinken, an den man selbst Hand angelegt hat? Am Neusiedler See werden offensichtlich vinophile Träume von Weinliebhabern erfüllt. Denn in Purbach am See wird etwas geboten, was so ganz sicher nicht alltäglich ist: "Rent a Weinstock" könnte man neudeutsch dazu sagen. Das Programm, das sich offiziell "Das Purbacher Weinerlebnis" nennt, hat schon viele Freunde gefunden. 

Vielfach ausgezeichnete Winzer aus dem Ort auf der Westseite des Neusiedler Sees begleiten die Hobbywinzerinnen und -winzer durch das Weinjahr. An sechs Samstagen im Jahr wird von 14 bis 19 Uhr vor Ort unterrichtet - von der Weingartenwirtschaft bis zur Kellertechnik! In den besten Lagen Purbachs wird aber auch gemeinsam bearbeitet, geschnitten und auch geerntet. Haut- und gaumennah, sozusagen! Und der Erfolg von der Geschicht'? Etwa 100 Flaschen selbst bearbeiteten Wein können die Hobbywinzerinnen und -winzer dann garantiert mit nach Hause nehmen! 

Dass bis dahin allerdings nicht nur viel Arbeit ansteht, sondern auch einige vinophile Degustationen verbunden mit den typischen pannonischen Jausen in mehreren Betrieben auf dem Programm stehen, ist wichtiger, aber ganz sicher nicht unangenehmster Teil des vitikulturellen "Lehrplans". Was kostet dieses einzigartige Erlebnis, das über ein ganzes Weinjahr reicht? Für 880 Euro lässt es sich herrlich in die Welt der Winzer eintauchen! Wohl auch eine außergewöhnliche Geschenkidee...

 


Jubiläum der Volksmusiksendung startet im Burgenland Live aus dem Haydnsaal in Eisenstadt am 24. März 2018

Zum Start in das 30. Jubiläumsjahr der beliebten ORF-Volksmusiksendung „Mei liabste Weis“ gastiert Franz Posch mit seinen Musikanten und Musikantinnen in einer höchst repräsentativen Location: Die 157. Ausgabe der Sendung kommt am 24. März aus dem Haydnsaal im Schloss Esterházy in Eisenstadt! Das ist kein Zufall: Ist doch dieser Konzertsaal mit seiner ganz besonderen Akustik weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.

Und: Als Wirkungsstätte von Joseph Haydn hat das Schloss auch einen enormen Bezug zur echten Volksmusik. Die Verbindungen zwischen Haydns Schaffen und musikalischen Motiven aus der Volksmusik werden immer wieder diskutiert. Bei der „Liabsten Weis“ spielt neben diesen typischen Klängen aus dem Burgenland auch die Kulinarik eine große Rolle: Pannonisches Lebensgefühl und die reizvolle Landschaft rund um den Neusiedler See. Musikalische Gäste werden u.a. sein: Die Schürzenträger, das Heanzen Quartett, Agnes Palmisano, das Streichquartett des Haydn-Philharmonie-Orchesters sowie ungarische Tänzerinnen und das Ensemble RAJKÓ mit Csàrdàs in Reinkultur!

Damit „Mei liabste Weis“ auch tatsächlich in diesem Rahmen stattfinden kann, waren natürlich einige Partner notwendig: Neben dem Schloss Esterházy selbst, half auch die LAG nordburgenland, die Stadt Eisenstadt, der Tourismusverband Eisenstadt-Leithaland sowie die Neusiedler See Tourismus GmbH (NTG) kräftig mit. Denn neben der klassischen Tourismuswerbung, unterstützt die NTG immer wieder auch kulturelle Veranstaltungen. Sie sind es unter anderem, die den Urlaubsaufenthalt in der Region Neusiedler See zusätzlich einzigartig machen. Natur & Erlebnis, Kultur & Brauchtum, Wein & Kulinarik neben Sport & Bewegung sowie Freizeit & Wellness sind die Schwerpunkte der Gäste bei einem Aufenthalt am größten Steppensee Mitteleuropas.

Der Ticketvorverkauf startet heute, den 26. Februar 2018. Diese, sowie Tickets für die Generalprobe am 23. März sind im Ticketbüro „pan.event“, Esterházyplatz 4, 7000 Eisenstadt unter Tel. +43 (0)2682/650 65 oder per Mail an tickets@panevent.at erhältlich.

Infothek:

Ausgestrahlt wird die von ORF Tirol produzierte Sendung am Samstag, 24. März 2018 um 20.15 Uhr in ORF2.


Archäologische Ausstellung im Landesmuseum Burgenland

Faszinierende neue archäologische Ausstellung im Landesmuseum Burgenland in Eisenstadt: Der Verein „PanArch“ hat unter der Leitung von Mag. Dr. Hannes Herdits und Manuela Thurner aktuelle Fundstücke kuratiert! Der Titel der Ausstellung, „Neue Straßen auf alten Pfaden“, lässt einiges erwarten! Denn: Wenn neue Straßen gebaut werden, bergen Archäologen eilig die Zeugnisse versunkener Welten, bevor die Baumaschinen auffahren – wie jüngst bei der Nord-Umfahrung Schützen und der B61a im Bezirk Oberpullendorf.

So gelangten die spektakulärsten, archäologischen Funde der letzten Jahre in die Arbeitsräume der burgenländischen Landesarchäologie. Beide Straßenbauprojekte deckten bis zu 7000 Jahre alte Spuren menschlichen Lebens auf: Häuser, Werkstätten, Sakralbauten und Friedhöfe. Einzigartige und vergleichslose Fundstücke aus der Steinzeit, der Bronzezeit, der Zeit der Römer und des zweiten Weltkrieges erhellen jetzt das Geschichtsbild Burgenlands. Unter den Artefakten finden sich übrigens die Überreste einer steinzeitlichen Göttinnenfigur, das überreich ausgestattete Grab eines römischen Militäroffiziers und der Inhalt eines 3000 Jahre alten Lebensmittelspeichers.

Die Ausstellung ist von 23. Februar bis 4. November zu sehen. Am 25. Februar gibt es eine spezielle Führung durch die Kuratoren und auch Gruppenführungen werden angeboten.


Mit Bus und Bahn direkt zur St. Martins Therme & Lodge

Seit einiger Zeit verfügt die St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen am Neusiedler See über eine öffentliche Bus-Haltestelle direkt vor dem Eingang der Tagestherme! Das ist perfekt für all jene, die schon entspannt zur Thermen-Erholung anreisen möchten. Öffentlich nämlich, günstig und umweltfreundlich! Davon profitieren sowohl die Thermengäste, wie auch die Thermenbetreiber. Geschäftsführer Klaus Hofmann spricht zudem von einer „winwin“-Situation für Mensch und Natur! Was am Rande des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel ja auch wirklich tieferen Sinn hat.

Ideal ist die direkte öffentliche Anbindung nicht nur für Anreisende aus der näheren Umgebung und aus den Orten rund um den Neusiedler See, sondern sogar für Thermenfans aus Wien. Denn der Bus mit der Nummer 293 fährt auch die Bahnhöfe etwa in Frauenkirchen, St. Andrä am Zicksee oder Wallern im Burgenland an. Übrigens immer samstags, an Sonn- und Feiertagen. An den wichtigsten Thermentagen eben.

Und weil die öffentliche Anreise von der St. Martins Therme & Lodge überhaupt gefördert wird, werden Lodge-Gäste, die per Bahn anreisen als besonderes Service des Hauses auch an allen anderen Tagen kostenlos vom Bahnhof Frauenkirchen abgeholt!

 


Nach der Schöpfung die Jahreszeiten

Nach dem überragenden Erfolg von Haydns „Die Schöpfung“ im vergangenen Jahr, startet die Konzertreihe classic.Esterházy im Jahr 2018 so richtig durch: Unter der künstlerischen Leitung von Andreas Richter wendet man sich monatlich in mindestens einem Konzert im Schloss in Eisenstadt dem zweiten großen Oratorium Joseph Haydns, den „Jahreszeiten“ zu. Damit werden die akustisch hervorragenden und dazu historischen Säle, Haydn- und Empiresaal, von namhaften Künstlern aus Europa ganzjährig hochklassig bespielt!

So leitet etwa Nicolas Altstaedt als Dirigent die Haydn Philharmonie, das Residenzorchester des Schlosses Esterházy, die auch ein wesentlicher Pfeiler im Jahresreigen sein wird. Erstmalig in dieser vielbeachteten Konzertreihe wird auch das Budapester Festival Orchestra neben anderen herausragenden Künstlern aus Ungarn zu Gast sein. Auch ein durchaus wichtiges Zeichen der engen kulturellen Verbundenheit mit dem künstlerischen Schaffen des nachbarlandes. Künstler wie Marc Minkowski, Sir Roger Norrington, Avi Ayital, Marlis Petersen und András Schiff bringen zusätzlich internationales Flair ins Schloss Esterházy in der burgenländischen Landeshauptstadt. Auch Ensembles aus Italien und Deutschland spielen Programme und bringen die Musik Joseph Haydns in jeweils verschiedene Kontexte. Ganz sicher ein Leckerbissen für Musikkenner…

Außerdem: Nicht zu kurz kommen bei classic.Esterházy auch die populären Formate, wie Picknickkonzerte im Juli und August, das Muttertagskonzert sowie ein neues, wohl Aufsehen erregendes Streichquartettensemble, das Quatuor Arod aus Frankreich. Am 17. Februar betreten die gefeierten Virtuosen völlig neue Pfade in der Haydn-Interpretation. Ein weiterer Höhepunkt des Sommers wird sicher die konzertante Aufführung von „Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart sein. Denn: Haydn hatte 1790 die Oper seines Freundes Mozart in Wien gesehen und vermutlich sogar Pläne, diese am Hofe der Fürsten Esterházy selbst aufzuführen. Der renommierte Dirigent und Meister der historischen Aufführungspraxis, René Jacobs, das Freiburger Barockorchester, eines der besten Kammerorchester der Welt, sowie eine internationale Sängerbesetzung werden am 13. und 14. Juli im Haydnsaal des Schlosses Esterházy für einen künstlerischen Hochgenuss sorgen.


Plötzlich Prinzessin? Echte Fälschung!

Plötzlich Prinzessin? Das gibt es nur im Film? Irrtum! Das gibt es aucham Neusiedler See. Und zwar im Schloss Exterházy. Erlebbar für alle – vor allem die sogenannten „Esterházy-Kids“. Denn das Schloss in Eisenstadt auch kind- und familiengerechte Führungen und Programme an. Fesselnd nicht nur für die Kleinen…

Aber zurück zur Prinzessin: Die Ausstellung über Fürstin Melinda Esterházy zeigt die Stationen des Lebens einer außergewöhnlichen Frau. Als bürgerliches Mädchen beginnt Melinda Ottrubay zu tanzen, feiert eine unvergleichliche Karriere als Primaballerina am Budapester Opernhaus und heiratet schließlich Fürst Paul V. Esterházy. Das ereignisreiche Leben der Fürstin voller Höhen und Tiefen wird den Besuchern näher gebracht. Filmszenen geben Einblicke in das Leben des Fürstenpaares, das auch von ihrer privaten Seite gezeigt wird.

Die Fürsten waren aber auch begeistert vom exotischen Flair des Fernen Ostens und holten ihn sich in Form von Tapeten und Möbelstücken ins Schloss Ersterházy nach Eisenstadt. Die großen und kleinen Besucher begeben sich beim Angebot „Von Drachen und Paradiesvögeln“ gemeinsam auf die Suche nach Drachen und anderen typisch asiatischen Motiven sowie deren Bedeutung und Symbolik. Abschließend wird aus japanischem Origami-Papier ein Tier gefaltet. Spannend auch das Schul-Programm „Echte Fälschung“: Hier ist eine gute Beobachtungsgabe und ein scharfer Blick für Details gefragt. Als „Kunstdetektive“ begeben sich die Schüler im Schloss auf Spurensuche. Anhand richtig gelöster Aufgaben kann so manche Kostbarkeit entdeckt werden. 

Das ganze Jahr über werden im Schloss Esterházy in Eisenstadt spannende und thematisch unterschiedlichste Führungen angeboten. Eine Anmeldung sei deshalb immer empfohlen!

 

Infothek

Esterhazy Kids – Familien- & Kinderprogramm im Schloss Esterhazy

5. Juli, 23. August
17. Feber, 22. April, 9. August, 14. Oktober
6. Mai, 19. Juli, 16. August
2. August, 30. September
17. Juni, 26. Juli, 30. August, 18. November
8. April
25./29./30./31. März
19. Mai, 22. September
30. Juni, 28. Juli, 29. August
23./24./25. Juli
21. Oktober
7.-9. & 14.-16. Dezember
Termine nach Vereinbarung
17./23./24. Juni
10. März

„Silber“ für Natur und Tourismus

Es gibt etwas zu feiern, ganz im Osten von Österreich: Österreichs Steppennationalpark Neusiedler See – Seewinkel wird 25! Es sind vor allem auch die Touristiker rund um den Neusiedler See, die den Nationalpark zum silbernen Jubiläum kräftig hochleben lassen. Denn die Natur-Angebote sind zum Gästemagneten für den Tourismus im Nordburgenland herangewachsen. Die naturtouristischen Führungen des Nationalparkteams suchen europaweit in Qualität und ob der ganzjährigen Vielfältigkeit von Flora und Fauna ihresgleichen! Außerdem: Das Flächenmanagement aber auch die nachhaltige Bewirtschaftung der Nationalparkgebiete sind Garanten für die Erhaltung des pannonischen Kulturerbes. 

Mit seiner Gründung im Frühjahr 1993 setzten das Land Burgenland und die Republik neue Akzente in der Ausrichtung von Großschutzgebieten: Zwischen dem Schilf des Neusiedler Sees und dem Niedermoor des Hanságs, in den Feuchtwiesen, Salzlacken und auf den Hutweiden des Seewinkels entstand damals nach rund fünf Jahren Planung der erste grenzüberschreitende Nationalpark. Fertö-Hanság Nemzeti Park heißt sein Pendant auf ungarischer Seite. Für ihre vorbildliche Zusammenarbeit wurden beide Parks übrigens zum zehnjährigen Jubiläum von der Förderation EUROPARC ausgezeichnet. Als erste in Europa! Noch bedeutender war die Aufnahme des Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel bereits 1994 durch die IUCN in die Schutzgebietskategorie II (Nationalparks), damals ebenfalls eine Premiere für Österreich. 

Die Frage nach der Akzeptanz des Nationalparks in der Bevölkerung kann im Seewinkel leicht beantwortet werden: Rund 10.000 Hektar Schutzgebietsfläche sind Eigentum von mehr als tausend Familien, die für die Nichtnutzung ihres Grunds aus dem Nationalparkbudget jährlich entschädigt werden und die den Nationalpark so erst möglich machen. Darüber hinaus hat sich der Nationalpark zum wichtigsten Imageträger für den Tourismus entwickelt, der vor allem internationale Gäste im Frühjahr und Herbst anzieht. Seinen Ruf als eine der besten Birdwatching-Destinationen Europas konnte der Nationalpark mit einer entsprechenden Infrastruktur und einem breit gefächerten Ganzjahresprogramm festigen. Europas „Fenster nach Asien“ ist zudem mit seiner erlebbaren Artenvielfalt am Schnittpunkt zwischen Alpen und Tiefebene für Fachbesucher und Wissenschaftler höchst attraktiv. Und auch die Bildungsaktivitäten tragen wesentlich zum Erfolg im Ökotourismus bei.

Ihrer Verantwortung für das Naturraummanagement im – ebenfalls grenzüberschreitenden – UNESCO-Welterbegebiet, RAMSAR-Gebiet und Natura2000-Gebiet Neusiedler See kommt die Nationalparkverwaltung mit einem aufwändigen Beweidungsprogramm nach. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus der Region wird die wertvolle Kulturlandschaft offen gehalten, die dabei eingesetzten alten Haustierrassen bewahren gleichzeitig das pannonische Kulturerbe. Die Weiterentwicklung des Nationalparks Neusiedler See - Seewinkel nach internationalen Kriterien ist gesichert. Nicht nur durch die von Land und Bund bereitgestellten Mittel und durch projektbezogene Förderungen der EU. Auch durch langfristige Verträge mit den Grundeigentümern.

Infothek:

Die Nationalparkthemen im Jubiläumsjahr

13. April: Podersdorf am See: Auftaktveranstaltung zur 9. Bird Experience.
26. Mai: Tadten: Grenzüberschreitende Fahrradtour zu den Nationalparkgebieten im Hanság.
13. Juni: Andau: offizielle Jubiläumsfeier
16. September: Apetlon und Illmitz: Faszinierende Natur vor der Haustür. 
19. Oktober: Neusiedl am See: Die Gesichter und die Geschichten der Landschaft.
23. November: Weiden am See: Ökotourismus – von der Nische zur breiten Basis.

Ganzjährig:

Führungen durch Teilgebiete des Nationalparks zu jahreszeitlichen
Themen und Schwerpunkten (Termine lt. Besucherprogramm)

Buchbare Pauschale dazu:

Die Pauschale "Naturgenuss" mit 3 ÜF gibt es ab € 166,-- inkl. Exkursion in den Nationalpark, Kutschenfahrt, Tageseintritt in die Therme und eine Flasche Wein. 


Sautanz und Krenfleischessen

Die Burgenländer können feiern. Und wie! Der kommende Fasching bietet entsprechend den Gastgebern vom Neusiedler See idealen Anlass für ihr ausgelassenes Treiben. Und da reden wir nicht nur von klassischen Faschingsumzügen. Die gibt es natürlich auch. Einzigartig aber etwa: der Sautanz! Wer schon einmal bei diesem traditionellen Fest am See im Fasching dabei gewesen ist, der wird hinkünftig wohl die mit Region, Natur, Mensch und Tier eng verbundene pannonische Lebensweise besser verstehen? 

Überhaupt: Der Fasching in der Region Neusiedler See ist vielfältig und bunt! Der Faschingsumzug in Gols kann beispielsweise mit Live-Musik und anschließender Narrenparty punkten. Die Krönung des Prinzenpaares im Rahmen des „FrauFaGau“ Faschingsumzuges mit Live-Musik und Maskenprämierung findet in Frauenkirchen statt, während der Faschingsrummel in Rust am sonst recht idyllischen Rathausplatz über die Bühne geht. Einen Gaumenschmaus für kulinarische Liebhaber bietet das Faschingstreiben mit traditionellem Krenfleischessen und Live-Musik im Purbacher Feuerwehrhaus. 

Pannonisches Lebensgefühl vermittelt jedenfalls das gemeinsame Wirtshaussingen im Dorfmuseum Mönchhof. Ein besonderes Highlight für Kinder ist der Kinderfasching im Kulturzentrum in Eisenstadt, denn ABObert und Pauli Plappagei feiern ebenfalls den Fasching! Zum Faschingsausklang findet schließlich am Faschingsdienstag in Apetlon der Faschingsumzug mit anschließendem Gschnas und in Andau das Faschingsverbrennen um Mitternacht statt! Narren also, soweit das Auge tränt bzw. reicht…

Termine:

27.1. Die Kinderfreunde und das fantastische Faschingsfest, Eisenstadt
27.1. Sportlerfasching, Tadten
28.1. Kinderfasching im Schloss Esterhazy, Eisenstadt
28.1. Faschingsumzug, Deutsch Jahrndorf
28.1. Kindermaskenball, Bruchneudorf
3.2. Kindermaskenball, Kulturzentrum Eisenstadt
4.2. Kindermaskenball, Rust
4.2. Kinderfasching, Neusiedl am See
4.2. Kindermaskenball, St. Andrä am Zicksee
4.2. Wallerner Faschingsumzug, Wallern
4.2. Kindermaskenball, Illmitz
10.2. FRAU FA GAU – Frauenkirchner Faschingsgaudi, Frauenkirchen
10.2. Neusiedler Fasching, Neusiedl am See
10.2. Faschingsrumel, Rust
10.2. Faschingsumzug, Gattendorf
10.2. Faschingsumzug, Tadten
11.2. Mörbischer Faschingsumzug, Mörbisch am See
11.2. Kindermaskenball, Donnerskirchen
11.2. Kinderfasching, Apetlon
13.2. Faschingsumzug mit anschl. Faschingsgschnas, Apetlon
13.2. großer Faschingsumzug in der Landeshauptstadt, Eisenstadt
13.2. Kaisersteinbrucher Faschingsumzug, Kaisersteinbruch
13.2. Sautanz am Faschingdienstag, Tadten
13.2. Faschingstreiben mit Musik und Tanz, Purbach am Neusiedler See

Und das gibt’s dafür pauschal zu buchen:

Winterfrische für Genießer
2 Nächte mit Entspannung pur in der Natur und im Exklusivbereich der St. Martins Galerien der Therme inkl. Thermeneintritt, Sauna, exklusiver See-Sauna, Badetasche, Snacks, Relaxliege, uvm. Buchbar bis 31.3.2018, ab € 98,-- pro Person




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