Burgenländisches Tourismusgesetz 2014


Die Entwicklungen im Tourismus sowie die veränderte Wettbewerbssituation machten es notwendig, das aus dem Jahr 1992 stammende Tourismusgesetz neu zu gestalten und zeitgemäßen Bedürfnissen anzupassen. Am 23.Oktober 2014 wurde das neue Gesetz vom Burgenländischen Landtag beschlossen und ist seit 1. Jänner 2015 in Kraft

Die rechtliche Grundlage des Tourismus im Burgenland ist das Bgld. Tourismusgesetz 2014. Dieses sieht u.a. eine zweigliedrige Organisationsstruktur (Landesverband Burgenland Tourismus und Tourismusverbände), eine Aufgabenteilung und eine Aufteilung der Tourismusabgaben (Ortstaxe, Tourismusabgaben für Ferienwohnungen, Tourismusförderungsbeitrag) vor.

Aufgrund von Übergangsbestimmungen kommen auch noch Regelungen des Bgld. Tourismusgesetz 1992 idgF zum Tragen.

Eine weitere Rechtsmaterie des Tourismus im Burgenland ist das Bgld. Camping- und Mobilheimplatzgesetz 1982, welches sich mit den Grundlagen und Zuständigkeiten von Camping- und Mobilheimplätzen beschäftigt.

Im Speziellen fallen folgende rechtliche Aufgaben in die Zuständigkeit der Abteilung Tourismus:

  • Auskünfte, Statistiken, Anfragen betreffend dem Bgld. Tourismusgesetz
  • Verordnungen über die Einteilung der Gemeinden in Ortsklassen
  • Verordnungen über Gründung oder Auflösung von Tourismusverbänden
  • Verordnungen über die Anpassung der Tourismusabgaben (Ortstaxe, Tourismusabgabe für Ferienwohnungen, Tourismusförderungsbeitrag)
  • Überprüfung der ordnungsgemäßen Einhebung der Ortstaxe und Tourismusabgabe für Ferienwohnungen
  • Einhebung des Tourismusförderungsbeitrages
  • Beratung der Tourismusverbände
  • Vollziehung des Burgenländischen Mobilheim- und Campingplatzgesetzes


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