Rust


Modellstadt der Denkmalpflege - Die gesamte Altstadt, die zu den malerischsten ihrer Art zählt, ist denkmalgeschützt. Die vielen Bürgerhäuser aus dem 16. - 19. Jahrhundert besitzen gepflegte Barock- oder Renaissancefassaden mit schönen Fenster- und Portalrahmungen, Erker, Wappen- und Stuckdekorationen. Die charakteristischen Rundbogenportale führen in die idyllischen Innenhöfe mit gedeckten Stiegenaufgängen und Arkaden, teilweise mit Resten der Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert. Das historische Zentrum steht seit 1954 unter dem Schutz der "Haager Konvention" und wurde 1975 - neben Salzburg und Krems - als "Modellstadt der Denkmalpflege" ausgezeichnet, weil eine "vitale Altstadt" besteht. Das heißt, dass die Häuser noch heute ihre ursprüngliche Funktion als Wohn- und Betriebsobjekte besitzen.

Stadt der Störche - Der Weißstorch hat für Rust eine ganz besondere Bedeutung und gilt als heimliches Wappentier der Stadt. Auf den Rauchfängen der Altstadt befindet sich die größte Storchenkolonie des Landes. Störche gibt es in Rust seit der vorherigen Jahrhundertwende (um1900). Um dem Storch ideale Lebensbedingungen zu schaffen, wurde ein "Programm zum Schutz des Weißstorches" geschaffen, um dessen Umsetzung sich der Ruster Storchenverein bemüht. Die Störche kommen um den 20. März und fliegen Ende August wieder ins Winterquartier nach Afrika. In den letzten Jahren hat sich die Storchenpopulation in Rust stabilisiert. Jetzt brüten im Schnitt etwa 15 Storchenpaare, die ca. 35 Jungstörche aufziehen.

Stadt des edlen Weines - In Rust wird gelebt, was in anderen Weinregionen nicht mehr selbstverständlich ist: Traditionsreicher, ursprünglicher Weinbau. Dies war schon immer so: Heute, wie vor hunderten von Jahren ist der Wein die Existenzgrundlage für viele Ruster Familien. Dabei nützen sie, was die Natur ihnen bietet. Das spezifische Mikroklima des Neusiedler Sees, die unterschiedlichen Bodenstrukturen und die Höhenunterschiede der Weinberge schaffen für den Weinbau ein Umfeld, das sich sowohl für den Anbau von weißen als auch roten Rebsorten bestens eignet. Diese natürlichen Voraussetzungen, verbunden mit dem geschickten Handwerk der Winzer, begründen den Ruf der Stadt. Hier erlebt man, was woanders kaum mehr zu finden ist: Den Glanz edler Weine.
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