Leopoldinentempel

Mit dem Erdaushub für den Teich wurde 1817 begonnen. Die vollständige Fertigstellung samt Felspartie und Bepflanzung erfolgte 1824.


1966 wurde nach Zerstörung der Müllendorfer Wasserleitung der versumpfte Teich mit Erdaushub zum größten Teil zugeschüttet. Der ehemalige Umriss war in einer neu entstandenen Wiese als Bodenstruktur erkennbar.


Im Zuge der Restaurierungsarbeiten zwischen 1993 und 1997 wurde der zugeschüttete Teich nach gartenarchäologischen Vorarbeiten zur Klärung der Teichsohlenabdichtung und der Konstruktionsweise der Böschungsmauern wieder ausgegraben und Ufer, Böschungsmauern und Felsränder ausgebessert und erneuert.



Die Wiederbefüllung des Teiches wurde nach der Neufassung der artesischen Quelle am westlichen Teichrand und Wiederherstellung der Buchgrabenleitung möglich, wird aber erst nach Herstellung einer neuen Wasserleitung vollendet werden können.


Mit dem Bau dieses Tempels wurde im Jahre 1818 begonnen. 1819 wurden die Säulen errichtet, und das Bauwerk erstmals als Leopoldinentempel bezeichnet. 1821 wurde der Terrazzoboden hergestellt, und 1823 die Malerarbeiten innen vollendet. Schon während des Baues traten Feuchtigkeitsschäden auf, die den Einbau der ursprünglich nicht vorgesehenen Fenster und das Anbringen von Luftlöchern in Fußbodenhöhe und an der Kuppelbasis erforderlich machten. In den Jahren 1995 - 1997 wurde der Tempel umfassend restauriert und auch eine Kopie der Statue "Principessa Leopoldina Esterházy" aufgestellt.


Der Schöpfer dieser Statue, der Venezianer Antonio Canova (1757 - 1822) war der berühmteste Bildhauer des Klassizismus in Europa. Der Künstler verlangte für sein Werk 1200 Zechinen, das waren, wie er selbst sagte, nur 200 Zechinen weniger als für das weltberühmte Portrait der Paolina Borghese und ein Beweis für die Wertschätzung des eigenen Werkes. Als die Statue im Jahre 1818 in Wien eintraf, wurde sie zunächst im Glashaus des Esterházyschen Palais in Wien-Mariahilf aufgestellt.


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