Weinbau Familie Weiss

Junge Winzer „ernten“ beachtliche Erfolge!

Die burgenländische Weinbautradition scheint als wäre sie schon immer da gewesen und somit uralt. Dem ist auch so,

würden da nicht die jungen Winzer mit ihren neuen Ideen, viel Dynamik und der Kraft der Jugend alles ein wenig in positive

Unordnung bringen.

Der in Gols beheimatete Markus Weiss ist einer dieser Jungwinzer der das Rebellieren, Idealisieren und Querdenken als

seine Markenzeichen beansprucht und diese auch lebt. Da liegt es natürlich auf der Hand seine Weinkreation, eine

Cuvée aus Zweigelt, Blaufränkisch und St. Laurent, gleich mit seinem Vornamen „Markus“ zu titulieren.

Seit Markus 2006 die Verantwortung im elterlichen Weinkeller übernommen hat, können seine Eltern Gerhard und Ingeborg

all ihre Erfahrung im Weingarten noch besser umsetzen. Es wird gemeinsam gearbeitet und stetig weiterentwickelt.

Wichtig dabei ist, das Mikroklima und die Böden um Gols erfahren zu nutzen und heimische Weinsorten zu machen. Als

junger Winzer, ausgestattet mit der Unterstützung der Eltern weiß Markus genau wie Tradition und Moderne in Einklang

gebracht werden.

Mit viel Leidenschaft und dem dazu nötigen Wissen, das er sich beim Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien

und an der University of California in Davis angeeignet hat, setzt er neue Maßstäbe.

„Manchmal ist es eben wichtig, Dinge anders zu betrachten, um wieder zum Ursprünglichen zurück zu finden“, so der

Tenor von Markus Weiss, der es versteht eine neue, junge Generation moderner und aufgeklärter Menschen von Wein

zu begeistern.

„In unseren Junganlagen haben wir in den letzten Jahren versucht, Rebstöcke wesentlich dichter zu pflanzen als im

Nordburgenland sonst üblich – nämlich über 5.000 Stöcke pro ha anstatt der sonst üblichen 3.000. So können wir den Ertrag

pro Stock niedrig halten, was die Kraft in den Reben konzentriert. Die Stämme werden niedrig gehalten, damit die

Wärme vom Boden noch besser zu den Trauben gelangt. Weiters haben wir den Humusanteil im Boden erhöht, den die

Ernährung der Reben mit Kompost kommt uns Menschen und der Natur zugute“.

Markus Weiss möchte dabei Wein nicht unnötig verkomplizieren, sondern erreichen, das Weinerlebnis zu genießen. Kritische

Betrachter mögen darin vielleicht Stillstand erkennen, Markus dagegen sieht darin den Fortschritt am Weg hin zur

gewünschten Perfektion. Aber wie im Eingang schon erwähnt – man muss Dinge einfach mal anders betrachten, um

Neues zu erfahren. Wer das erleben möchte, sollte bei einem Glas „Markus“ so manch altes Denken über Bord werfen

und glauben Sie uns, es erweitert jeden Horizont.


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