Dom St. Martin

Stadtpfarrkirche zum Heiligen Martin.

Als Vorläuferkirche kann die in der Urkunde von 1264 erwähnte "capella Sancti Martini" angesehen werden.


Als Gründer und Bauherr der heutigen Kirche gilt Hans Siebenhirter, welcher seit 1463 Pfandherr von Eisenstadt war. 1495 wurde das Langhausgewölbe der Kirche fertig gestellt.

Der vierstöckige, mit Walmdach und Ecktürmchen versehene Nordturm wurde um 1520 errichtet. Der Ausbau des Südturmes unterblieb. Durch den Brand des Jahres 1589 stürzte das Langhaus ein und wurde erst 1628/29 wieder aufgebaut.

Das Chorgewölbe wurde 1904 bei der Regotisierung erneuert, die Rundbogenfenster durch spitzbogige Fenster ersetzt und mit Glasmalereien versehen.

Die Krypta unter dem Presbyterium stammt aus dem Jahre 1716. Sie wurde unter dem Stadtpfarrer Matthias Marckhl errichtet und dient seit 1962 als Bischofskrypta. In der Familienkapelle befindet sich das ehemalige Seitenaltarbild "Maria vom Siege" von Michael Angelo Unterberger (um 1747).


Neben der Kirche liegt ein aufgelassener Friedhof. 1804 wurde der alte Karner aus dem Jahre 1501 abgetragen.

1952 erhielt die Kirche innen und außen eine generelle Renovierung.

2002/2003 entschließt sich Bischof Paul Iby zur Neugestaltung des Domes. Das Architektenbüro Lichtblau-Wagner entwirft ein Konzept, das den Bogen von der gotischen Architektur in die Gegenwart zu spannen versucht, ohne dabei der mächtigen Architektur die Kraft des Atems zu nehmen.


Die moderne Ausstattung wurde von der Künstlerin Brigitte Kowanz entworfen.


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