Haydn auf Reisen In 18 Tagen von Wien nach London

Joseph Haydn fuhr zwischen 1790 und 1795 zwei Mal auf Konzertreisen nach London. In dieser Aufbruchsstimmung tat Haydn seinem besorgten Musikerkollegen Mozart gegenüber den legendären Ausspruch: „Meine Sprache verstehet man durch die ganze Welt!“ Die Tourneen waren für ihn in kompositorischer, finanzieller und imagemäßiger Hinsicht sehr erfolgreich. Obwohl die Zeit in London für Haydn und die Musikgeschichte sehr wichtig war, stehen in dieser Ausstellung die Tage des Reisens von Wien nach London und zurück im Mittelpunkt. Die Ausstellung widmet sich dem Reisen in Postkutschen, Privatkutschen und mit dem Segelschiff,

und macht deutlich welchen zeitlichen und organisatorischen Aufwand dies im späten 18. Jahrhundert erforderte. Auch weiß man, in welchen Poststationen und Gasthöfen Haydn genächtigt hat. Seine Begegnungen mit Musikern und Aristokraten spielen ebenso eine Rolle wie historische Ereignisse, etwa die Kaiserkrönung in Frankfurt oder die französische Revolution, die seine Reisepläne durchkreuzte. In seinen Notizbüchern, Briefen, zeitgenössischen Zeitungsberichten, sowie Noten,

Karten und Objekten sind diese Reisen gut dokumentiert.

 

KuratorInnen: Dr. Walter Reicher, Mag. Theresia Gabriel


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