Bacchuskeller

Ein lauer Sommerwind weht durch das Kalksteingewölbe und pfeift dabei ein leises Lied. Die Sonne steht im Zenit und wärmt das Gemäuer von außen, während man im Keller bei klirrendem Besteck ein lautes „Prost!“ mit dem gefolgten Zusammenstoß zweier Gläser vernimmt.

Draußen vor dem Heurigen beginnt die Tochter des Hauses die täglich frischen „Schmankerl“ je nach Saison auf die Tafeln zu schreiben.

„Mama, san die Grammelpogatscherl scho fertig?“ fragt sie in Richtung Obergeschoß.

„Ja, fertig“, hallt es von oben herab.

Wenn diese oder ähnliche Worte im romantischen Kellerviertel in Winden am See vernommen werden, ist man angekommen: ein herzlichstes Griaß di im Bacchuskeller!


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