Kultur- und Naturwanderung

Bei unserem Rundgang kommt man an einigen kulturellen Merkwürdigkeiten vorbei, die man ohne Kommentar möglicherweise nicht beachten würde oder zumindest nicht richtig deuten könnte. Daher geben wir Ihnen die wesentlichen Fakten mit auf den Weg. Unser Rundgang beginnt beim Gemeindeamt und wird uns im großen Bogen wieder hierher führen.

Wenn Sie die Hauptstraße bergauf gehen, sehen Sie gleich rechts nach dem Feuerwehrhaus die Dreifaltigkeitssäule. Weiter auf der Hauptstraße führt der Weg zum Pranger und zur sogenannten "Kleinen Kirche".

Nach ungefähr 150 m gelangen Sie links steil bergauf durch die Dr. Hubergasse an einer Pension vorbei zu einer großen, rechts neben der Straße liegenden Wiese. Über diese Wiese geht es zu den keltischen Hügelgräbern.

Danach kehren Sie wieder zurück zur Hauptstraße und folgst dieser, die Berge rücken immer näher an das Dorf heran. Gegenüber Haus Nr. 98 liegt etwas versteckt der Glaninger Brunnen.

Sie folgen der Hauptstraße vorbei an der Floianikapelle bis zum letzten Haus und steigen dann über einen romantischen verwachsenen Weg zum Ährenfeld auf. Sie können jetzt kreuz und quer über das Ährenfeld ziehen und finden dann sicher leicht den Weg, der Sie zur Bergkirche führt. Sie kommen am Sühnekreuz vorbei, links neben dem Weg.

Von hier aus können Sie besonders gut die Struktur unseres Breitangerdorfes erkennen. Kurz vor der Kirche befindet sich rechts neben dem Weg der Rest eines sogenannten Kuruzzenloches, unmittelbar bevor man in das kleine Wäldchen kommt.

In der Bergkirche wird jeden Sonntag das Hochamt gefeiert und davor und danach ist die Kirche offen und man kann einen Blick reinwerfen. Rund um die Kirche ist eine Ringmauer erhalten geblieben, die früher der Verteidigung diente. Im Jahr 1994 wurde vom Bildhauer Thomas Resetarits ein Kreuzweg aus Kalkstein errichtet.

Danach gelangen Sie über den Kirchplatz zum Freiherr von Leisser'schen Gutshof. Hinter diesem können Sie entlang der historischen Stadelreihe in den unteren Teil des Dorfes gelangen, wo Sie bei der Brückenwaage Reste der alten Verteidigungsanlage (Türkenmauer) finden.

Wieder ein paar Schritte weiter an der Wand des Gasthofes Weissenbäck ist eine Inschrift angebracht, welche an das früher an dieser Stelle befindliche Stadttor erinnert. Vorbei an den typischen Häusern Nr. 13, 15, 17 (aus 1660) gelangen Sie wieder an den Ausgangspunkt.

Ein Duplikat jenes Stierkopfgefässes, welches in einem der Hügelgräber gefunden wurde, ist in der Apotheke ausgestellt, und im Eisenstädter Landesmuseum original zu bewundern.


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