Pongratzhaus

Durch ein EU Projekt ist ein historisches Kleinod, das mitten im Stadtzentrum liegt, wieder für die Öffentlichkeit zugänglich: Die Dombastei, ortsüblich als "Pulverturm" bekannt und das benachbarte Pongratzhaus wurden im Zuge des Projektes "Erhaltung der mittelalterlichen historischen Stadtmauer und baulichen Ensembles" revitalisiert.


Auch das benachbarte Pongratzhaus, verfiel zusehens. Das Haus, das um 1800 als erstes Haus einer Häuserzeile in der ehemaligen Vorstadt "St. Antonius" und damit außerhalb der Stadtmauer erbaut wurde, trägt den Namen des bekannten Malers Peter Pongratz. Der 1940 in diesem Haus in Eisenstadt geboren wurde. Zu seinem 75. Geburtstag im Jahr 2015 widmete ihm das Essl Museum in Klosterneuburg eine große Retrospektive mit allen Werken der bisherigen Schaffensphasen und auch neuen, bisher noch nicht gezeigten Arbeiten. In den vergangenen Jahren beherbergte das Haus einige Kurse, vielen Eisenstädtern ist es durch die einst dort untergebrachte Mutterberatung bekannt. Im Jahr 2014 entschloss sich die Stadt, mit Unterstützung des Landes, des Bundes und der EU die beiden Bauwerke umfassend zu sanieren.

Noch im Dezember starteten die Planungsarbeiten, ab dem Frühjahr 2015 die Baudurchführung. Genau wie der "Pulverturm" kann das Pongratzhaus nach der Fertigstellung für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen und Ausstellungen verwendet und gemietet werden.


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