Landeshauptstadt Eisenstadt
Bewegte und sympathische Landeshauptstadt


Sie ist beileibe nicht die wuchtigste unter den Bundesländerzentren und will es auch gar nicht sein. „Klein, aber fein!“ ist das gelebte Motto der burgenländischen Landeshauptstadt Eisenstadt. Umgeben von zahlreichen Weingärten am Südhang des Leithagebirges gelegen, hat die ehemalige Residenzstadt der Fürsten Esterházy seinen Besuchern auf sympathische Weise trotzdem eine Menge zu bieten. Sie verbindet den Charme einer Kleinstadt mit dem Zauber eines großen kulturellen Schmelztiegels. Nicht nur wegen der historischen Sehenswürdigkeiten, dem vielfältigen Programmangebot an Veranstaltungen (Matineen, Haydnfestival, Kabaretts, u.v.m.) oder den interessanten Themen-Stadtrundgängen, sondern auch auf Grund der tollen Einkaufsmöglichkeiten.

Seit 1925 Landeshauptstadt, zählt sie zu den jüngsten und kleinsten in Österreich. Die Freistadt Eisenstadt kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, die ihre Besucher auch heute noch in ihren Bann zieht. Fast jedes Gebäude hat eine interessante Geschichte zu erzählen. Beim Spaziergang durch die denkmalgeschützte Altstadt, wartet man eigentlich nur mehr darauf, dem berühmten Komponisten Joseph Haydn über den Weg zu

laufen. Die Internationalen Haydntage, die alljährlich im September stattfinden, haben die Stadt rund um den Globus bekannt gemacht.
Im Stadtteil Oberberg beeindruckt die Bergkirche mit dem wohl einzigartigen Kalvarienberg und dem Haydnmausoleum, der letzten würdigen Ruhestätte des großen Komponisten. Neben dem Schloss Esterházy, das zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern des Landes zählt, gehört auch das Landesmuseum Burgenland zu den Besichtigungshöhepunkten.

Ein Juwel stellt der Schlosspark dar. Ein ehemals barocker Garten, der um 1800 in einen englischen Landschaftsgarten umgebaut wurde. Mit seinen Grotten, Wasserkaskaden, dem Leopoldinentempel und der Orangerie werden bei erholsamen Spaziergängen verträumte Bilder vergangener Zeiten lebendig. Dem Himmel ein Stück näher ist man auf der Gloriette, die vor fast 200 Jahren als Jagdschlösschen zu Ehren der Gattin von Fürst Nikolaus II Esterházy, im Stil eines griechischen Tempels erbaut wurde. Von hier und der dahinter gelegenen Jubiläumswarte hat man einen traumhaften Blick über die Dächer der Stadt. Und an klaren Tagen eine tolle Aussicht bis zum Neusiedler See.



Bilder (14)

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