Classic-Esterhazy
ganzjähriger Kulturgenuss


Mit Haydn und Beethoven durch das Jahr

 

Am 16. Dezember 1770 wurde der Komponist und Pianist Ludwig van Beethoven geboren. Das Jahr 2020, in dem sich sein Geburtstag zum 250. Mal jährt, ist daher an vielen Kulturstätten diesem musikalischen Ausnahmekünstler gewidmet – so auch im Schloss Esterházy: Im Rahmen der Konzertreihe classic.Esterhazy stehen neben den Werken Joseph Haydns auch die berühmtesten Sinfonien und Konzerte des Meisters der Wiener Klassik auf dem Programm.

 

Ludwig van Beethoven nahm einst bei Joseph Haydn Kompositionsunterricht, wobei das Verhältnis zwischen dem berühmten Lehrer und jahrzehntelangem Hofkapellmeister der Familie Esterházy und seinem eigenwilligen Schüler nicht friktionsfrei blieb. Beethoven hätte sogar einmal gesagt, er „habe nie etwas von Haydn gelernt“. Dem widerspricht allerdings der unüberhörbare Einfluss, den Haydn auf Beethovens Sinfonien und Kammermusik ausgeübt hat.

 

Freude, schöner Götterfunken

Den fulminanten Auftakt zur Konzertreihe macht am 18. Jänner ein Abend mit Joseph Haydns Missa „Rorate coeli desuper“ und dem Te Deum sowie Beethovens weltberühmter 9. Sinfonie, in deren letztem Satz sich die offizielle Europa-Hymne findet: die „Ode an die Freude“. Der erste Gastdirigent, der italienische Barock-Spezialist Enrico Onofri, leitet die Haydn Philharmonie, den Wiener Kammerchor, sowie ein perfektes Ensemble ausgesuchter SolistInnen.

Weitere Beethoven-Highlights im Jahresverlauf

Freunde Ludwig van Beethovens kommen im Laufe des Jahres noch mehrmals auf ihre Rechnung: Im Rahmen der Matinee zum Muttertag gibt es Beethovens Violinkonzert D-Dur, op. 61, sowie im Anschluss den großen Jubel seiner 7. Sinfonie zu hören. Die Pastorale, Beethovens 6. Sinfonie, steht dann unter dem Titel „Beethoven und die Natur“ Anfang Juni am Programm, und bei den beliebten Picknick-Konzerten Mitte August gibt es dann noch die Leonoren-Ouvertüre aus Beethovens einziger Oper, Fidelio, zu hören.

 

Große internationale Künstlerinnen und Künstler

Internationale musikalische Stars geben sich im Schloss Esterházy schon lange mehrmals pro Jahr die Ehre, so auch in der kommenden Saison: Die im Vorjahr begründete Tradition „Ostern mit Haydn“, bei der am Abend vor dem Palmsonntag Joseph Haydns Passion „Die sieben letzte Worte unseres Erlösers am Kreuz“ in unterschiedlichsten Fassungen zu hören ist, steht nächstes Jahr unter der Leitung des lettischen Ausnahmeviolonisten Gidon Kremer und der Kremerata Baltica. Die französische Dirigentin Ariane Matiakh und die Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker haben für ihr Gastspiel das Konzert „Esterházy à Paris“ gewählt. Nicolas Altstaedt wird im Oktober als Solist ein Cellokonzert von Haydn geben und die traditionelle pannonische Weihnachtsgala steht ganz im Zeichen von Ferry Janoska und seinem Ensemble.

 

 

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