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Landkarte
Podersdorf am See
Windmühle Podersdorf am See
Die Windmühle Podersdorf am See ist die größte Windmühle Österreichs; Sie ist voll funktionsfähig und beeindruckt durch ihre Technik.Die seit dem Jahre 1849 bestehende Windmühle ist im Besitz der Familie Lentsch und steht unter Denkmalschutz.
Sie war bis ca. 1926 in Betrieb und wurde in den Jahren 1975 – 1980 vollständig restauriert. Seit 2001 liegt ihr Wohlergehen in den Händen des Vereins Windmühle.
Die Mühle ist 15 m hoch und konnte bei optimalen Bedingungen (Wind und Mahlgut) bis zu 300 kg Schrott stündlich mahlen. Sie hat zwei Mahlwerke, die von den früher mit Segeltuch bespannten Fludern angetrieben wurden.
Bei einer Führung in der Windmühle können Sie alles über ihre Funktionsweise und Geschichte erfahren.
Öffnungszeiten: Mai bis Ende Oktober
Führungen finden täglich um 19 Uhr statt; für Gruppen auch jederzeit nach Vereinbarung.
Adresse: Mühlstraße 26, 7141 Podersdorf am See
Tel.: 02177/2286,
www.diewindmuehle.at
verein@diewindmuehle.at
ATELIER & KUNSTSTUBE
Durch die Initiative von Anna Carina Fleischhacker ist das touristische Angebot von Podersdorf am See um ein wesentliches Produkt attraktiver geworden.Atelier mit Dauerausstellung, Seminaren + Workshops
Kunststube mit Malerei, Keramik, Kunsthandwerk, Antikes, Skulpturen,
Kreative Geschenksideen, Souvenirs, Kunstkarten, Edelsteinschmuck,
Zimmerbrunnen, Ätherische Duftöle, ….
Geöffnet von Mai bis September.
In der Zeit von Oktober bis Ende April nur gegen Voranmeldung geöffnet.
Adresse: An der Promenade 4, 7141 Podersdorf am See
Tel.: 0699/11743328, Fax: 02174/3328
www.kunstkurse-seewinkel.at
acfleischhacker@aon.at
Leuchtturm
Das Strandbad in Podersdorf am See gliedert sich in die Bereiche des Süd- bzw. Nordstrandes.Getrennt sind die beiden Strandteile durch eine öffentlich zugängliche, 200 m in den See reichende, Mole mit einer Anlegestelle für die Linienschifffahrt und Radfähren.
An ihrem Ende wurde ein 12 m hoher Leuchtturm – er ist in der Zwischenzeit zum Wahrzeichen der Gemeinde geworden – errichtet.
Der Leuchtturm ist weiters eine wichtige sicherheitstechnische Einrichtung für alle Wassersportler und für die Schifffahrt am Neusiedler See. Er ist ausgestattet mit einem Leuchtfeuer und einer Sturmwarnanlage (oranges Blinklicht).
Adresse: Hauptsteg/Mole, 7141 Podersdorf am See
Tel.: 02177/2227, Fax: 02177/2170
www.podersdorfamsee.at
info@podersdorfamsee.at
Pfarrkirche „Zur Hl. Katharina“
Die römisch-katholische Pfarrkirche in Podersdorf am See wurde im Jahr 1791 erbaut und ist der Hl. Katharina geweiht; ihr Bild ist über dem Hochaltar angebracht.Die Kirche ist ein Spätbarockbau. Besonders schön ist der 36 m hohe Turm mit 4 Glocken, der in massiver Breite emporragt und einen überaus eindrucksvollen Gesamteindruck vermittelt.
Das Kirchenschiff verfügt über 249 Sitzplätze in 34 Bänken und am Marienchor.
Weiters gibt es einen Marienaltar, Kanzel, Kreuzwegstationen und einen Taufbrunnen.
MESSRAUM
Im Jahr 1998 erfolgte der Spatenstich zum Bau des neuen Pfarrzentrums mit Messraum und am 17. März 2002 wurde der Bau fertig gestellt und seiner Bestimmung übergeben.
Am 29. Juni 2002 wurde das neue Pfarrzentrum – Sonntagsmessraum, Vorraum und Freiflächen, Pfarrsaal und Pfarrheim - eingeweiht.
Auffallendstes äußeres Merkmal ist die Glasfassade, die in ihrer Transparenz den neuen Trakt mit seinem Ambiente zugleich verbindet und abschließt.
Die Hauptrichtung des Messraumes ist quer gedreht: dieser Richtungswechsel thematisiert das Verlassen des Alltages sowie die Einstimmung und Konzentration auf die liturgischen Feiern.
Das Absenken des Kirchenbodens zu den liturgischen Möbeln bildet die räumliche Basis gemeinschaftlichen Feierns.
Altar und Ambo sind dem liturgischen Konzept entsprechend als gleichwertige „Steine“ ausgebildet und wirken als breitgelagertes vis à vis zu den Sitzreihen.
Adresse: Seestraße 67, 7141 Podersdorf am See
Tel.: 02177/3285, 0676/9362996
Wegkreuze und Kapellen
auf dem Gemeindegebiet:Rochuskapelle:
Die alte Kapelle, die einst am Feldweg nach Frauenkirchen stand, soll von einem Mädchen aus Dankbarkeit erbaut worden sein, nachdem es aus der Gewalt der Türken fliehen und wieder heil in die Heimat gelangen konnte.Der neue, wunderbare Barockbau wurde an der Landstraße nach Frauenkirchen, inmitten von mächtigen Lindenbäumen, im Jahr 1894 neu erbaut und soll an den Türkeneinfall und an die schwere Zeit der Pest erinnern.
Florianikapelle:
Sie befindet sich am Nordende der Kapellenäcker und ist dem H. Florian, dem Schutzpatron in Feuersgefahren, geweiht. Sehenswert ist die kleine Figur des Hl. Florian aus dem 18. Jahrhundert.„Stoanprackakreuz“:
Das älteste der Wegkreuze in Podersdorf am See aus dem Jahr 1633. Eine quadratische Steinsäule mit einem Kreuz am südlichen Ortsende.Dreifaltigkeitssäule:
Am Katharinenplatz in den Hausgärten. Die Steinsäule stammt aus dem Jahr 1897 und ist mit einer Dreifaltigkeitsstatue bekrönt.Julakreuz:
Wann die Tabernakelsäule mit Pieta in einer Nische errichtet wurde ist unbekannt. Sie steht in der Neusiedlerstraße.Mariensäule:
Pestkreuz, das im Jahre 1915 mit einer neuen Statue Mariä Empfängnis geziert und 1964 in ein Kriegerdenkmal umgestaltet wurde. Die Mariensäule wird von zwei Gedenksteinen flankiert, die an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege erinnern sollen.Satzkreuz:
Stammt aus dem Jahre 1890 und wurde 1911 restauriert. Es ist von einem Holzzaun umgeben und befindet sich auf den Satzäckern.Steiner Kreuz:
Befindet sich am „Alten Satz“, direkt am Radweg nach IllmitzMangalizaschweine
Das schwalbenbäuchige Mangalizaschwein ist eine der ältesten, rein erhaltenen, europäischen Schweinerassen.Wegen des ungewöhnlichen Haarkleids mit Unterwolle und lockigen Borsten wird das Mangaliza auch „Wollschwein“ genannt.
Die Rasse ist sehr anspruchslos, was Stallung und Futter betrifft - ganzjährige Haltung im Freien ist möglich.
Rücken, Kopf, Rüssel, die Klauen und die Außenseite der Beine sind schwarz.
Der Bauch, Kehle, Schwanz und die Innenseite der Schenkel sind silbrig weiß.
Die Ferkel sind wie Wildschweinfrischlinge gestreift.
Das Gehege – auf dem Radweg B 10 in Richtung Illmitz – liegt ca. 3 km außerhalb von Podersdorf am See und kann ganzjährig besucht werden.
Hier kann man sehr gut beobachten, wie sich die Mangalizaschweine in ihrer natürlichen Umgebung verhalten.
Mit etwas Glück kann man im Frühjahr auch Ferkel mit ihrer Mutter beobachten.
Adresse: B10 zwischen Podersdorf am See und Illmitz
Betreuer: Josef Waba, 7141 Podersdorf am See
Tel.: 02177/2274, Fax: 02177/20077
